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Ausgabe 93

Beamerpräsentationen

professionell aufbereiten und handhaben

Wem?

Weshalb?

Was?

Wie?
Wie können Sie es als Präsentierender schaffen, selbst mit Freude vorne zu stehen und Ihr Publikum für Ihre Aussagen zu gewinnen?

Nun - zunächst, in dem Sie dafür sorgen, dass Sie sich sicher fühlen. Das können Sie erreichen, in dem Sie sich u.a. gut vorbereiten. "Gut vorbereiten" heißt: Sie beginnen rechtzeitig und setzen sich ein Zeitfenster – denn in der Regel brauchen wir so viel Zeit, wie wir uns geben. Beantworten Sie nun die folgenden 4 W-Fragen, um sich zielgerichtet und teilnehmerorientiert auf Ihre Zuhörer, Ihr Ziel, Ihre Inhalte und Ihre Darstellungsweise vorzubereiten.

1.) Wem präsentiere ich? Aus welchen Personen setzt sich meine Zielgruppe zusammen? Welches Vorwissen und welche Einstellungen bringen meine Zuhörenden zum Thema mit? Welche Position haben Sie inne und welche Entscheidungsbefugnis bringen sie mit?

2.) Weshalb präsentiere ich? Welche(s) Ziel(e) verfolge ich mit meiner Präsentation? Möchte ich mein Publikum informieren, überzeugen oder zum Handeln auffordern? Und vor allem: Welchen Nutzen / Mehrwert haben meine Zuhörer davon, dass sie Zeit und Geist investieren, um mir zu diesem Thema zuzuhören?

3.) Was präsentiere ich? Beim Sortieren der Inhalte hilft Ihnen die SAGE-Formel:
- S = Sammeln
von Informationen, Bildern, Grafiken, Anschauungsmaterialien zum Thema
- A = Auswählen und entscheiden, welche Informationen geeignet sind, damit ich mein Ziel in dieser Gruppe erreiche
- G = Gewichten der Informationen, sowohl qualitativ als auch quantitativ
- E = Einteilen / strukturieren der Informationen: Mit welchen Informationen beginne ich? Was ist meine Kernaussage - wo und wie positioniere ich sie? Was gehört alles in den Hauptteil? Mit was setze ich einen wirkungsvollen Abschluss?
4.) Wie präsentiere ich? Welche bildhaften und rhetorischen Mittel setze ich wann und wie ein? Wie gestalte ich einen angemessenen und abwechslungsreichen Umgang mit den mir zur Verfügung stehenden Medien? Wann baue ich rhetorische Fragen als Denkanreiz sinnvoll ein? An welcher Stelle ist es passend, Anschauungsmaterial zu zeigen?
11 Tipps zum gelingenden Aufbereiten und Präsentieren Ihrer Folien Doch wie nun die Folien mit dem PC aufbereiten und wirkungsvoll präsentieren? Hier hilfreiche Tipps und Anregungen dazu:

- Achten Sie auf Übersichtlichkeit, weniger ist mehr! Deshalb: Nur Kernaussagen in Stichworten auf die Folien schreiben

- Maximal 10 Zeilen pro Folie, Schriftgröße: Titelfolie: 34-48 pkt., Überschriften auf Textseiten: 30-36 pkt., Text/Spiegelpunkte: 18-28 pkt.

- Animationen: Auch hier wieder:„Weniger ist mehr!“ Alle Aussagen aus der selben Richtung einspielen und auf akustischen Effekte verzichten

- Infrarot-Fernbedienung oder Funkmaus zum Folienwechsel benutzen, um flexibel zu sein, was Raumnutzung und Teilnehmer-Nähe betrifft

- Hervorheben von Elementen an der (Lein-) Wand mit Laserpointer oder Funkmaus; Zeigestab vermeiden (kann oberlehrerhaft wirken)

- Mit Laserpointer die hervorzuhebende Stelle kurz einkreisen anstatt sie zu unterstreichen oder anzupunkten (beim Einkreisen fällt eventuelle Nervosität nicht so auf, da sie in Bewegung umgesetzt wird)

- Vom Bildschirm ablesen, nicht von der Leinwand. Die Folien als Handzettel ausdrucken und auf Karteikarten kleben (Vorteile: gute Raumnutzung unabhängig vom Laptop-Standort und Sie können sich zusätzliche Stichworte / Symbole - z.B.: "Lächeln nicht vergessen!" - auf Ihren Handzetteln notieren) und: Sie haben etwas zum Festhalten

- Folie zuerst im Überblick erklären, dann ins Detail gehen. Benennen Sie als erstes die Kernaussage und wiederholen Sie diese bevor Sie wechseln

- Lassen Sie vor dem Wechsel zur nächsten Folie Ihren Zuhörenden stets etwas Zeit zum Nachlesen. Kündigen Sie dann die Folgefolie an, bevor Sie sie öffnen, das fördert das Verankern des Inhaltes beim Publikum

- Vermeiden Sie es, gute, präzise Formulierungen, die auf Ihrer Folie stehen, durch Abschweifen beim freien Formulieren zu verwässern

- Sprechen Sie Ihre Präsentation im Vorfeld mindestens 1 Mal laut durch, denn das gesprochene Wort braucht wesentlich länger als ein Gedanke.
  Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und viel Erfolg beim Präsentieren!

Copyright cope OHG, Ute Thomasky, 2008
Alle Rechte vorbehalten
ISSN 1612-8109 "Tipps und Tricks für den Alltag"