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Ausgabe 90

Die Kunst des Gastgebens - Herzlichkeit statt Förmlichkeit

Für die Gäste nur das Beste Das Wohl Ihrer Gäste ist das höchste Ziel, dass Sie mit einer Einladung verfolgen können. Klingt simpel? Ist es auch!

Sätze wie "Für meine Gäste ist das Beste gerade gut genug!" suggerieren, dass eine Gesellschaft stets mit hohen Kosten für die Gastgeber verbunden ist. Doch darum geht es gar nicht. Was bringt es, wenn sich die Gäste am noblen Buffet satt essen, die Party aber verlassen, weil sie sich nicht wohl fühlen?

In den folgenden Abschnitten finden Sie Voraussetzungen, Beispiele und Anregungen zum Thema: Die Kunst des Gastgebens.
Von Herzen geben Es gehört nicht viel dazu, seine Gäste glücklich zu machen. Wieso sollten sonst gerade die Menschen der Völker zu den Gastfreundlichsten zählen, die so wenig haben? Sie teilen und geben von Herzen. Es ist also die Geste, die den Wert bestimmt. So kommen kleine selbst gemachte Schnittchen vielleicht viel besser an als ein pompöses Essen.

Es gilt Herzlichkeit statt Förmlichkeit. Diese Eigenschaft setzt nur Eines voraus: Sie müssen es wollen! Machen Sie es zu Ihrem Wunsch mit Ihren Gästen zu feiern, zu essen und zu lachen. Lassen Sie Ihre Freunde spüren, dass Sie sich freuen, sie um sich zu haben.
Die richtige Vorbereitung Achten Sie bereits bei der Einladung auf die Zusammenstellung der Gäste. Bringen Sie Menschen zusammen, die füreinander interessant sind. Sollten Sie zu einem Essen einladen, platzieren Sie diese so, dass die Tischnachbarn sich etwas zu erzählen haben. Gute Gespräche sind der beste Katalysator für eine gute Atmosphäre.

In den meisten Fällen geht einer Einladung ein Anlass voraus. Dieser gibt Ihnen einen Anhaltspunkt zum Ausmaß Ihrer Feier. Hier ist Angemessenheit immer einer großartigen Inszenierung vorzuziehen. In der Regel sind es die kleinen ungezwungenen Feste, an die sich die Gäste mit Freude zurückerinnern. Berücksichtigen Sie dies in Ihrer Planung.
Die unbezahlbaren Freuden Beachten Sie individuelle Eigenheiten und überraschen Sie Ihre Gäste mit persönlichen Aufmerksamkeiten. Das kann ein linkshändergerechtes Gedeck sein, das Verzichten auf den Sahneklecks in der Suppe oder das Zusammenführen eines Künstlers mit einem Galeristen.

Sie sehen an diesen Beispielen, dass es nicht um materielle Werte geht. Ganz im Gegenteil, Sie werden an dem gemessen, was sich Ihre Gäste nicht kaufen können.
Passen Sie sich Ihren Gästen an Gastgeberqualitäten beweisen Sie auch, wenn Sie Ihren kompletten Plan verwerfen, weil das Bedürfnis eines Gastes seine Realisierung nicht zulässt. Dies kann passieren, wenn ein Essen im Garten geplant ist, eine Allergie es für den betreffenden Gast allerdings unmöglich macht, daran teilzunehmen.

Es liegt an Ihnen, die Situation dahin zu lenken, dass sich alle Gäste wohl fühlen. Außerdem dürfen die durch die Änderung des Ablaufs auftretenden Unannehmlichkeiten auf keinen Ihrer Gäste zurück fallen.

Schmücken Sie Ihre Räumlichkeiten mit Blumen und Grünpflanzen. Machen Sie "Gartenfest" zum Motto und verbreiten Sie Sommerstimmung. Sie können beispielsweise Strohhut, Gummistiefel und Gartenschaufel verteilen. So haben Ihre Gäste mit Sicherheit noch keine Gartenparty gefeiert. Und sie werden sich an dieses einzigartige Fest erinnern.
Die Mischung macht’s Laden Sie ein, weil Sie es wollen, nicht, wenn Sie es müssen und achten Sie bei der Gästeliste auf die richtige Mischung. Eine Feier lebt von besonderen Momenten, interessanten Gesprächen und neuen Begegnungen.

Orientieren Sie sich stets an den Bedürfnissen Ihrer Gäste und geben Sie ihnen das Gefühl Willkommen zu sein. Reagieren Sie gelassen auf Unplanmäßiges und steuern Sie die Situation stets dahin, dass alle Freude an der Veränderung haben.
  Abschließend bleibt mir nur noch Ihnen viel Spaß und eine wundervolle Zeit mit Ihren Gästen zu wünschen.

Von Herzen Attif Gharbi

Copyright cope OHG, Attif Gharbi, 2008
Alle Rechte vorbehalten
ISSN 1612-8109 "Tipps und Tricks für den Alltag"