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Ausgabe 84

Demographischer Wandel - weltweit?!

Demographie und Sie? Irgendwie wissen wir alle, dass der demographische Wandel nicht erst kommt, sondern bereits da ist. Uns ist allen klar, dass der Anteil der älteren Bevölkerung wächst. Wir kennen alle diverse Berechnungen. Ein DAX-Unternehmen hat festgestellt, dass 2020 mehr als 50 % seiner Mitarbeiter über 50 Jahre alt sein werden! Unternehmen stellen langsam ihren Handlungsbedarf fest. Doch die nächste Dimension des demographischen Wandels ist noch nicht in den Köpfen angekommen: Sinkende Geburtenraten und Überalterung sind ein Thema der Industrienationen - Asien rüstet sich für die Vormachtsstellung.
Fakten: Quelle: Faktenblatt zur "Epochenwende" (Aufl. 2005), Download unter iwg-bonn.de (Veröffentlichungen)
Bevölkerungsalter heute Im Jahre 2000 war die Hälfte der Bevölkerung in Europa älter als 38 und in Nordamerika älter als 35 Jahre. In Asien, Lateinamerika und Afrika lagen die entsprechenden Werte bei 26, 24 bzw.18 Jahre.
Bevölkerungsalter morgen 2050 werden die Bevölkerungen Amerikas, Asiens und Ozeaniens - sie dürften dann gut 70 % der Weltbevölkerung stellen - ein Medianalter von 40 Jahren haben. Nur die Europäer werden mit 47 Jahren ein deutlich höheres und die Afrikaner mit 27 Jahren ein deutlich niedrigeres Medianalter haben.
Schrumpfende Europäer Der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung halbierte sich im 20. Jahrhundert von einem Viertel auf ein Achtel. Der Anteil der westlichen Welt ging von einem Drittel auf knapp ein Fünftel zurück.
Verteilung des Weltsozialproduktes In den USA, der EU-15 und in Japan lebt ein Achtel der Menschheit, das aber 70 % des Weltsozialproduktes erwirtschaftet. Damit steht den Bevölkerungen pro Kopf ungefähr das 17fache dessen an Gütern und Diensten zur Verfügung, was der Durchschnitt der übrigen Menschheit hat.
Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer Bis 2015 könnten die Europäer durch Verlagerungen voraussichtlich 1,2 Mio. qualifizierte Arbeitsplätze und die US-Amerikaner bis 2010 sogar 1,6 Mio. an Niedriglohnländer verlieren.
   
Globalisierung – was wird anders? Laut Prof. Dr. Meinhard Miegel (Sozialforscher), in managerSeminare, Heft 112, Juli 2007 folgt der Globalisierung der Gütermärkte die Globalisierung des Wissenmarktes, des Bildungsmarktes, des Kapitalmarktes und des Arbeitsmarktes. Für die Manager hat das weitreichende Konsequenzen!
Der globale Manager Nach Prof. Miegel muss ein globaler Manager:

- Mehrere Sprachen sprechen

- Viele Teile der Welt kennen

- Sich mit unterschiedlichen Kulturen auseinandersetzen

- Ein gutes Buch über Weltreligionen und ihre Wirkungen auf Bevölkerungen und ihre Handlungsweisen lesen

Das heißt, er muss mehr als je zuvor Wissen über andere Teile der Welt erwerben.
Tipps und Tricks von cope? Haben wir dieses Mal nicht. Wir fanden die Zahlen aber so beeindruckend und auch beängstigend, dass wir uns entschieden haben, Sie damit anzuregen, ohne konkrete Tipps zu bieten.

Trotzdem wird uns aber deutlich, dass wir gefordert sind, diesen Wandel aktiv zu gestalten - und das eben nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Welt.

- Was sind trotz Überalterung unsere Stärken?

- Wie muss Bildung, aber auch Erziehung gestaltet sein, dass globale Bürger heranwachsen können?

- Wie müssen internationale Kooperationen gestaltet werden, dass alle davon profitieren?
  Wir hoffen, mit diesem Thema die eine oder andere Frage in Ihren betrieblichen Alltag gebracht zu haben - über Diskussionen freuen wir uns!

Copyright cope OHG, Christine Maurer, 2007
Alle Rechte vorbehalten
ISSN 1612-8109 "Tipps und Tricks für den Alltag"