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Ausgabe 83

Projektstrukturplan - Behalten Sie den Überblick!

Projektstrukturplan liefert die strukturelle Basis für Ihr Projekt Projekte sind durch die Neuartigkeit ihrer Aufgabenstellung und die begrenzt verfügbaren Ressourcen gekennzeichnet. Um diese Anforderungen erfolgreich zu bewältigen und das formulierte Projektziel zu erreichen, bedarf es einer überschaubaren Darstellung aller relevanten Aspekte.

Der Projektstrukturplan (PSP) liefert aufgrund seiner Übersichtlichkeit und seines intuitiv verständlichen Aufbaus eine wertvolle Basis für die Ablauf-, Termin-, Kosten- und Ressourcenplanung Ihres Projektes. Dieser Infobrief liefert Ihnen einen kompakten Überblick über die wichtigsten Grundlagen für eine sorgfältige Erstellung Ihres PSP.
Hierarchische Gliederung gibt Ihnen Überblick über alle Aufgaben Der PSP ist ein hierarchischer Aufbau des Projekts und gliedert sich klassischerweise in drei Ebenen: Projekttitel (erste Ebene), Teilprojekte (zweite Ebene) und Arbeitspakete (dritte Ebene).

Sowohl Teilprojekte (TP) als auch Arbeitspakete (AP) bilden plan-, delegier- und kontrollierbare Teile des Gesamtprojektes. Dabei werden alle zu erfüllenden Leistungen graphisch in einer Baumstruktur dargestellt. Um die Übersichtlichkeit und Zuordnung zu erleichtern, werden alle Objekte des PSP nummeriert. Der PSP zeigt so Zugehörigkeiten und Zusammenhänge des gesamten Projektes auf.
Vom Kleinen zum Ganzen oder das Wichtigste zuerst Es bestehen grundsätzlich zwei unterschiedliche Weisen den PSP zu erarbeiten. Das sog. induktive Vorgehen (vom Kleinen zum Ganzen) geht von einzelnen Tätigkeiten aus und setzt diese schrittweise bis zur Erreichung des Projektziels zusammen. Diese Vorgehensweise eignet sich für große, komplexe und schwer überschaubare Projekte oder Teilprojekte.

Die deduktive Vorgehensweise (vom Großen zum Einzelnen) geht dagegen direkt vom Projektziel aus. Aus der Überlegung, was zur Erreichung dessen getan werden muss, ergeben sich die Teilprojekte auf zweiter Ebene. Diese liefern die Anforderungen für die notwendigen Arbeitspakete der dritten Ebene. Die deduktive Vorgehensweise eignet sich für thematisch kleine überschaubare (Teil-) Projekte. Häufig ergibt sich der PSP allerdings aus einer Mischform der induktiven und deduktiven Vorgehensweise, je nach Projektanforderung und Zielsetzung.
PSP schafft Transparenz für Sie und Dritte Die Erstellung des PSP hilft dabei, sich selbst die Anforderungen und Aufgaben eines Projektes vor Augen zu führen. Es kommt nicht selten vor, dass erst die strukturierte Aufbereitung notwendige aber zuvor vergessene Aufgaben aufdeckt.

Die Darstellung aller Projekteinheiten erleichtert darüber hinaus, eine Einschätzung benötigter Ressourcen sowie die Zuweisung von Verantwortlichkeiten und Budgets. Dies ermöglicht Ihnen im späteren Projektverlauf einen schnellen Abgleich gesetzter Vorgaben. Für die Ressourcenplanung ist die Kombination einer deduktiven Soll-Vorgabe und einer induktiven Ist-Bedarfsbestimmung interessant. So sind Sie in der Lage Engpässe, Planungs- und Bedarfsdiskrepanzen aber ggf. auch Überkapazitäten aufzudecken. Eine Priorisierung der TP und AP hilft Ihnen außerdem die erfolgskritischen Aufgaben herauszustellen und in der Budgetplanung entsprechend zu berücksichtigen.
Projektstruktur visualisieren
Führen Sie Ihr Projekt zum Erfolg Gehen Sie Ihr nächstes Projekt methodisch an, indem Sie alle projektrelevanten Teile im PSP abbilden. Seine hierarchische Darstellung liefert Ihnen und allen Projektbeteiligten einen intuitiv verständlichen Überblick über Zusammenhänge und Zugehörigkeiten. Sie haben zusätzlich den Vorteil alle weiteren Planungsschritte vorbereiten und ganzheitlich angehen zu können. Der PSP hilft Ihnen dabei das Ziel stets vor Augen zu haben. Nehmen Sie es in die Hand und führen Sie Ihr Projektteam zum Erfolg.

Copyright cope OHG, Attif Gharbi, 2007
Alle Rechte vorbehalten
ISSN 1612-8109 "Tipps und Tricks für den Alltag"