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Ausgabe 51

Schlagwort "Lebenslanges Lernen" - Was ist dran?

Wer? Alle Menschen – wir haben nie ausgelernt und jeden Tag fügen wir neue Erfahrungen und neue Kenntnisse unserem "Wissensspeicher" hinzu.

Allerdings passiert dies nicht wahllos. Bewusst, aber oft auch unbewusst, selektieren wir, was wir in unserem Wissensspeicher ablegen wollen und was nicht. Und das nicht nur im Beruf, sondern auch in der Familie, im Freundeskreis, im Hobby und in Bezug auf uns selbst.
Was? Grundsätzlich kann unterschieden werden in gänzlich Neues, noch völlig Unbekanntes und in Aktualisierung und Erweiterung von bereits Bekanntem.

Im Beruf bedeutet das beispielsweise, dass sich ein Mitarbeitender auf dem Laufenden hält, welche neuen Methoden und Hilfsmittel es in der Arbeitsorganisation gibt – bekanntes Wissen wird aktualisiert und erweitert. Darüber hinaus kann dieser Mensch in wechselnden Abteilungen arbeiten – vom Vertrieb ins Personalwesen und von dort in den Einkauf – und sich jeweils neue Fachkenntnisse erwerben.
Wann? Lebenslang bedeutet, dass wir heute nicht mehr davon ausgehen können, dass wir nur einmal Wissen erwerben und dieses Wissen ein ganzes Leben vorhält. Der Sinnspruch "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" hat keine Gültigkeit. Ganz im Gegenteil. Das Lebensumfeld wird zunehmend komplexer, Veränderungen geschehen immer schneller. Gleichzeitig erreichen Menschen ein höheres Lebensalter und haben den Anspruch, auch im Alter noch eigenständig und aktiv zu sein.
Wozu? - Um von Veränderungen zu profitieren und jederzeit eigenständig und selbst bestimmt agieren zu können.

- Um sich berufliche Chancen zu erarbeiten und die eigene Erwerbsfähigkeit zu sichern.

- Um die Persönlichkeit zu entwickeln, um Weisheit zu erlangen und Problemen aller Art gelassen entgegen treten zu können.

- Um das Leben mit Familie und Freunden aktiv und kreativ gestalten zu können.

- Um das eigene Berufsleben aktiv und kreativ gestalten zu können.

- Um Freude an der eigenen Kompetenz zu haben.
Wie? Lebenslanges Lernen ist eine Sache der Einstellung! Uns stehen unendlich viele Wissensquellen zur Verfügung. Jeden Tag werden wir mit mehr neuem Wissen konfrontiert, als wir aufnehmen können. Je mehr Sie aber bewusst statt unbewusst selektieren, was Sie in Ihren Wissensspeicher aufnehmen, desto mehr Nutzen können Sie aus diesem Wissen ziehen und desto mehr Freude werden Sie daran haben, Ihre Kompetenzen weiter zu entwickeln.

Dabei können Ihnen folgende Fragen helfen:

- Wann habe ich bisher Lernen als Freude empfunden? Welche Medien, welche Rahmenbedingungen?

- Wann war mein Lernen bisher besonders erfolgreich?

- Was möchte ich in meinem privaten oder beruflichen Umfeld kurz-, mittel- oder langfristig verändern, was erhalten? Welches Wissen kann mir dabei hilfreich sein?

- Wie sieht mein Arbeitgeber meine Kompetenzen und wo sieht er mich in 5 oder 10 Jahren?

- Wo sehen meine Freunde, meine Familie meine Kompetenzen?

- Was möchte ich in 2, 5 oder 10 Jahren über meine persönliche Entwicklung in diesen Jahren sagen können?
Lernen im Berufsleben Das Schlagwort "Lebenslanges Lernen" wird im Berufsleben häufig gleichgesetzt mit Fort- und Weiterbildung. Dies ist nur ein Teilaspekt, aber sicherlich ein wesentlicher. Wichtig hierbei ist, dass Sie unterscheiden, was Sie in Ihrer jetzigen Tätigkeit bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber benötigen und was Ihnen in anderen Tätigkeiten und bei anderen Arbeitgebern von Nutzen sein kann.

Ihr Arbeitgeber ist daran interessiert, dass Sie für ihn gute Arbeit leisten können und nicht dafür verantwortlich, dass Sie für möglichst viele, andere Arbeitgeber interessant sind. Entsprechend können Sie bei Verhandlungen um Seminar- und Trainingsteilnahmen argumentieren und auch – wo es Ihnen angebracht erscheint – Bereitschaft zeigen, einen Eigenbeitrag zur Teilnahme zu leisten, zum Beispiel in der Form, dass Sie die Trainingszeit als Freizeit einbringen.

Copyright cope OHG, Nastja Raabe, 2004
Alle Rechte vorbehalten
ISSN 1612-8109 "Tipps und Tricks für den Alltag"