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Ausgabe 25

Projekt-PR - ist das nötig?

Professionelles Projektmanagement – Teil 3 Einige Themen tauchen immer wieder auf – so auch der Bereich Projektmanagement. In den Ausgaben 2001-02 und 2001-10 finden Sie Wissenswertes zum Start eines Projektes.
Wozu braucht ein Projekt PR? Projekte zu organisieren fällt einem versierten Projektleiter leicht. Schwieriger ist es jedoch, schon frühzeitig den „Rest“ über den Verlauf zu informieren. Projekt-PR ist ein wichtiges Instrument, um

- Gerüchte zu vermeiden – durch gezielte Information

- ein möglichst großes Umfeld über den Projektverlauf zu informieren

- möglichst früh über evtl. „Unannehmlichkeiten“ zu informieren

- den Teammitgliedern eine gute Identifikation zu ermöglichen – weil andere darüber sprechen oder sie selbst angesprochen werden

- das Projektziel breit zu kommunizieren – Verständnis entsteht
Wer ist für die Projekt-PR verantwortlich? In erster Linie der Projektleiter. Die Teammitglieder sind meist mit den Inhalten oder gerade mit der Gruppendynamik beschäftigt. Deren Blick ist auch eher nach innen als nach außen gerichtet. Natürlich muss der Projektleiter die PR-Aktivitäten nicht selbst machen, aber sie anstoßen.
Welche Hilfsmittel gibt es? Hier eine kleine Auswahl - Das Projekt oder das –team hat einen griffigen Namen / Titel

- Zum Projekt gibt es ein passendes Logo (vielleicht etwas peppig?)

- Zum Projekt gibt es im Intranet eine eigene Seite

- Das Projektteam gibt regelmäßig eine „Zeitung“ heraus

- Wichtige Meilensteine werden mit Infoständen im Betrieb bekannt gemacht

- Über das Projekt wird in der Haus- oder Kundenzeitung berichtet

- An den Arbeitsplätzen der Teammitglieder ist das Logo sichtbar

- Ein Besprechungsraum ist als „Operationszentrale“ gestaltet

Und – und – und ...
Name und Logo für ein Team? Teams, die länger als einige Sitzungen zusammenarbeiten, sind den „Gesetzen“ der Gruppendynamik unterworfen. Und dazu gehört leider auch das „Tal der Tränen“. Eine gemeinsame Identität kann in dieser heißen Phase helfen, den Blick für das Wesentliche zu behalten.
Reicht es nicht, am Ende zu informieren? Wir haben bei unseren Kunden etliche Situationen erlebt, wo erst informiert wurde, als alles fest stand. Die Folge: die Gerüchteküche brodelte, teilweise litt die Motivation erheblich. Machen Sie es besser! Gerade für Change-Management- oder Rationalisierungsprojekte ist der „Quickie“ zwischendurch wichtig. Informieren Sie mindestens zu den Meilensteine eine breitere Betriebsöffentlichkeit.
Woher die Zeit für die Zusatzarbeit nehmen? Klar kostet Projekt-PR Zeit und teilweise auch Geld. Doch wenn Sie sich die Vorteile anschauen, müsste deutlich sein, dass dies eine gute Investition ist. Manchmal entsteht gar kein Zusatzaufwand. Denn der Lenkungsausschuss wird zu den Meilensteinen sowieso informiert – einiges aus diesem Infopaket ist sicher auch für einen größeren Kreis interessant.
Die beste Projekt-PR sind ein zufriedenes Team, ein überzeugter Lenkungsausschuss, gute Ergebnisse und eine tolle Abschlussfete! Frei nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber.
  Neugierig geworden? Ihre Projekt-PR könnte „Schwung“ vertragen? Dann gönnen Sie sich doch eine Projektsupervision – Anruf oder E-Mail genügt!

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